Süssstoff und Fitness – Versteckte Dickmacher oder eine echte Alternative?

25.11.2014

Der Markt an „Light“- und „Zero“-Produkten wächst unaufhaltsam. Von nahezu allen namhaften Limonaden gibt es mittlerweile auch zuckerfreie Versionen.

Mittlerweile erobern sogar kalorienfreie Schokosaucen und andere Leckereien ohne Zucker den Fitnessmarkt. Süßstoffe machen es möglich.

Doch sind Süßstoffe überhaupt unbedenklich oder vielleicht doch gesundheitsgefährdend? Machen sie vielleicht trotzdem dick? In unserem heutigen Blog erfährst du unsere Meinung dazu.

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Dass Zucker, vor allem in Getränken, dick macht, ist unumstritten. Aus diesem Grund greifen immer mehr Fitnessbewusste, die aber trotzdem nicht auf ihre Cola verzichten wollen zur Light-/Zero Version oder verwenden anstatt Zucker lieber Süßstoff in ihrem Tee oder Kaffee.

Bei Süßstoffen handelt es sich um synthetisch hergestellte oder zum Teil sogar aus Pflanzen gewonnene Ersatzstoffe, die die Süßkraft von Zucker zum Teil weit übertreffen. Auf der anderen Seite sind sie aber nahezu frei von Kalorien. Viele behaupten nun, dass Zero-Getränke ja viel unnatürlicher sein als zum Beispiel eine klassische Limonade. Nun, wenn man ganz ehrlich ist, gehen Kunstprodukte wie Cola oder Energy-Drinks mit ihren „natürlichen“ Aromen nun auch nicht wirklich als weniger künstlich durch, oder wachsen diese neuerdings an Bäumen?

Aus vielen Richtungen hört man auch immer wieder, dass Süßstoffe ebenso wie Zucker dick machen können, da allein der süße Geschmack auf der Zunge im Körper die Insulinproduktion anregt. Fakt ist aber, dass dieser Mythos noch nie bei einem Menschen nachgewiesen wurde. Demnach können wir dieses Gerücht ad acta legen. Süßungsmittel haben keinen signifikanten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.

Das nächste viel diskutierte Thema ist die Frage, inwieweit Süßstoffe Appetit anregend sein können. Belegt werden konnte das bisher zwar ebenfalls noch nicht, aber natürlich sollte man sich die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, sich an permanenten süßen Geschmack zu gewöhnen. Wer es nicht gewohnt ist, immer wieder Süßes zu schmecken, der läuft auch weniger Gefahr zum Zucker zu greifen und damit eine Gewichtzunahme zu riskieren.

Zu guter Letzt möchten wir noch Stellung dazu beziehen, inwieweit der Verzehr von Süßungsmitteln tatsächlich das Krebsrisiko erhöht. Dieses Thema wird, besonders beim Süßstoff „Aspartam“, kontrovers diskutiert. Einen wirklichen Nachweis gibt es dafür nicht und die Tatsache, dass Aspartam und andere Süßungsmittel in Deutschland, einem Land, in dem sehr scharfe Richtlinien für die Zulassung von Lebensmitteln herrschen, seit Jahrzehnten zugelassen ist, deutet wohl darauf hin, dass es sich vielleicht doch um Panikmache handelt. ABER: Die Dosis macht das Gift. Wer über Jahrzehnte täglich literweise von synthetischen Getränken verzehrt, sollte sich schon darüber im Klaren sein, dass das nicht gerade zu Gesundheit und Vitalität beitragen wird.

Fazit: Sofern dir Produkte mit Süßungsmitteln an Stelle von Zucker dabei helfen, auf andere Süßigkeiten zu verzichten, sind sie eine echte Alternative und aus unserer Sicht auch empfehlenswert. Schlussendlich muss das natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Wir selbst handhaben es so, dass wir uns auch 1-2 Zero-Getränke pro Tag gönnen, denn sie schmecken einfach lecker. Solche Getränke sollten aber unserer Meinung nach nicht deine Haupt-Flüssigkeitsquelle sein. Stattdessen solltest du deinen Bedarf in erster Linie über Wasser oder ungesüßten Tee decken.

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Alina & Julian